„Schlaumeierhaus“ - Naturlabor und Forschungshaus - Natürlich Lernen
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Schlaumeierhaus

Projektdaten:

Titel:

Das natürliche Lernen im „Schlaumeierhaus“ – Naturlabor und Forschungshaus

Ort:

Weiden bei Rechnitz

Zeitraum der Umsetzung:

4 Jahre, Start September 2014, laufend

Ziel:

Von der Direktorin der Schule VS Weiden und der Gemeinde wurde der Wunsch an Hr. Dipl. Päd. DI Hans Peter Killingseder herangetragen, den Schulhof mit den Kindern gemeinsam zu gestalten. Die Schulhofgestaltung soll dann auch im Anschluss an Beendigung des Projektes weiter genutzt werden, nicht nur als Spielraum sondern auch als Forschungsraum.

Beteiligte/UmsetzerInnen:

Volksschule Weiden bei Rechnitz, Gemeinde Weiden bei Rechnitz, Verschönerungsverein Weiden bei Rechnitz, Lernbegleiter Hannes Drdla und Andrea Pöltl, „Natürlich Lernen“ – Hans Peter Killingseder

Partnerschulen:

VS Dürnbach bei Rechnitz und VS Rechnitz

Kurzbeschreibung:

Für die Volksschule Weiden – der Name Weide steckt darin – soll ein Pionierplatz für ein Forschen im eigenen Schulgarten entstehen. Der besondere Fokus gilt dem Boden.
Die Forschungsstation ist ein im Garten angelegtes Weidenbogen Haus und bietet den Kindern Sommer und Winter Möglichkeiten zur Feldforschung. Es sollen ExpertInnen aus dem Bereich der Forst-, Landwirtschaft, Bodenkunde, Naturschutz, Entomologie eingeladen werden, um mit den Kindern Themen zu erörtern. Weiters werden eine Wurmfarm, ein Kompostbeet mit Schaugläsern und ein Hochbeet angelegt. Vor allem geht es darum, Wissen in sinnvolle Handlungen umzusetzen. Die Forschungsergebnisse werden von den Kindern an die Kinder der Partnerschulen Dürnbach und Rechnitz weiter gegeben.

Vom Wissen über das Bewusstsein zum Handeln gelangen!

Nachhaltigkeit ist in diesem Projekt kein Nebenfokus, sondern ein integraler und Projektziel-immanenter Teil. Die erbauten Objekte werden weiter genutzt, die Pädagoginnen werden angeleitet, wie man wichtige Naturerfahrungen in den herkömmlichen Naturunterricht implementiert. Mit demSchlaumeierhaus wird ein Projekt gestartet, bei dem der Unterricht im Freien passieren kann.

Was sind die innovativen Aspekte dieses Projekts?

Das Projekt wird gemeinsam mit Kindern, PädagogInnen und ExpertInnen gestaltet. Die Gemeinde und die Schule verbinden sich.

Die Kinder sind in die Umsetzung eingebunden und erleben handlungs- und umsetzungsorientiertes Lernen. Die Ergebnisse können sie weiter nutzen und sie lernen die Verantwortung dafür zu übernehmen.

Die Ergebnisse sind nicht nur für die Kinder sondern für die gesamte Gemeinde nutzbar.

Auch die Lehrer sind Lernende.

Die Kinder erarbeiten sich Fragen für die ExpertInnen und lernen einen konstruktiven Umgang mit und Respekt vor Expertentum.

Kinder geben Kindern das erarbeitete Wissen weiter – Peerlearning

Altersübergreifendes Lernen: es arbeiten die Kinder aller Altersstufen zusammen und das Wissen wird ebenfalls altersübergreifend weiter gegeben.

Lernen in der Natur und mit der Natur: draußen sein kann auch „lernen“ sein. Der Außenraum wird als Lernraum integriert.

Das Forschungshaus kann für weitere Forschungen genutzt werden. Es bietet die Möglichkeit sich die verschiedensten Forschungsfelder zu erschließen, zum Beispiel Wetter und Klimawandel, Wasser, Waldbau, Landbau, weiters werden Kunst und Kulturprojekte, Sprachprojekte, Theaterforum, etc. möglich.

Bisherige Umsetzung – das erste Jahr:

Im ersten Jahr haben die Kinder mit dem Bau der Balancierstrecke gestartet, Hochbeete gebaut und darin schon Kräuter gesetzt, eine Wurmfarm errichtet und ein kleines Weidenhaus aufgebaut. Die Kinder haben ein Lied gemeinsam geschrieben: „Willie, der Wurm“ und das Lied auch präsentiert. Sie machten eine Theateraufführung zum Thema, außerdem eine Verkostung mit den Kräutern des Hochbeets mit guten Kräuterlimonaden. Die Direktorin hat alle Schritte dokumentiert und mit Fotos präsentiert.

Nächste Schritte und weitere Projektstationen:

Die Erbauung des Schlaumeierhauses für Sommer und Winter, Überdachung mit Sonnensegel, Brückenverbindung von der Balancestrecke zum Schlaumeierhaus, Wetterstation

Über die Umsetzung und die nächsten Schritte informiere ich Sie in meinem Blog. (Anmeldung zum Blog)

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