Klassenzimmer Baumhaus - Natürlich Lernen
51474
portfolio_page-template-default,single,single-portfolio_page,postid-51474,ajax_fade,page_not_loaded,,select-theme-ver-1.8,vertical_menu_enabled, vertical_menu_width_290,smooth_scroll,side_menu_slide_from_right,wpb-js-composer js-comp-ver-4.12,vc_responsive

Klassenzimmer Baumhaus

Projektdaten:

Titel:

Klassenzimmer Baumhaus

Ort:

Grafendorf

Zeitraum der Umsetzung:

1 Jahr, Schuljahr 2013/2014

Ziel:

Im Zuge des Umbaus der Volksschule Grafendorf wurden die Kinder der Volksschule vom Elternverein und der Gemeinde animiert, den Pausenhof und die Spielwiese hinter der Schule zu planen und zu gestalten. Es wurde dabei auf den Schulentwicklungsplan, das Leitbild der Schule und das Konzept des Architekten eingegangen.

Beteiligte/UmsetzerInnen:

SchülerInnen und LehrerInnen der VS Grafendorf, Professionist Johannes Pichler, Eltern und Großeltern

Ablauf:

Die Kinder entwarfen ein wagemutiges Baumhaus rund um den Nussbaum. Es wurden dabei auch Größen und Dimensionen besprochen und bildlich festgehalten. Zusammen mit „Natürlich Lernen“ – Dipl. Päd. DI Hans Peter Killingseder und Herrn Pichler Johannes wurde ihr Entwurf verfeinert und gemäß den Sicherheitsregeln konzipiert. In diesem Baumhaus sollte es möglich sein, für jeweils eine Klasse den Unterricht in der Natur, in unserem Fall „in einem Nussbaum“, zu gewährleisten.

Eine zusätzliche Herausforderung war es, die Organisation rund um den Bau des Baumhauses zu gestalten, da die Kinder mit ihren Vätern und Großvätern involviert waren.

Das Baumhaus:

Es wurde der einzige Baum, ein Nussbaum, als ein konstruktiver Eckpunkt für das Klassenzimmer eingebunden. Ein weiterer Baum (Kirschbaum) wurde aus dem Garten von Herrn Pichler entnommen und als Gestaltungs- bzw.Konstruktionselement in das Baumhaus eingebaut. Der Arbeitsbereich der PädagogInnen weist auch Kletterelemente auf. Die auf das Podest aufgesetzte Hütte fungiert als Witterungs- und Sonnenschutz und für die Vortragenden als Arbeitsplatz.

Konstruktionshölzer sind 16/12 Lärche, längs und quer verschraubte Lagen, als Tragewerk dienen Akazie (sehr hartes dauerhaftes Holz) in konstruktiven Dreiecken angeordnet, bzw. der entrindete Kirschbaum sowie der bestehende Nussbaum sind als Tragewerk mit eingebunden. Die Bodendielen sind aus 32 mm Lärchenholz. Die Geländehöhe beträgt 113 cm. Die Flächen des Geländers bestehen aus Fichte Vollholz und VSG Glaselementen.

Mit dem Bau des Hauses wurde Teamgeist, der Prozess des Schaffens, die gemeinsame Zielerreichung und Erfolgserlebnisse geweckt. Das zukünftige Lernen und Lehren bekommt in dieser Atmosphäre eine außergewöhnliche Bedeutung für die Beteiligten.

Durch das Projekt entstand einerseits eine Zusammenarbeit zwischen SchülerInnen und Gemeinde und andererseits auch etwas Greifbares und Dauerhaftes, das über die Gemeinde hinausreicht. Bei den Jugendlichen entwickelte sich neben dem Fachwissen auch eine stärkere Verbundenheit und Verantwortlichkeit für die eigene Lebensumgebung.

Aufgepaßt – bis zur Hälfte der Bausumme wurde eingespart!

Durch die größtmögliche Einbindung aller Akteurinnen und Akteure – Schülerinnenund Schüler, Lehrkräfte und Eltern, Professionisten – um die vorhandenen Kompetenzen und Potenziale zu bündeln, können im Vergleich mit konventionell durchgeführten Baumaßnahmen bis zu einem Drittel der Bausumme eingespart werden. Und falls alle möglichen Förderungen von Seiten der Bundesministerien ausgeschöpft werden, entspricht sie etwa der Hälfte der Bausumme. In diesem Fall konnten alle möglichen Kanäle genutzt werden und das Klassenzimmer Baumhaus kostengünstig erbaut werden.

Diese Bilder begleiten Sie durch das Projekt:

No Comments

Post a Comment