Grenzerfahrungsweg - Natürlich Lernen
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„Grenzerfahrungsweg“ – Grenzgänge zwischen den Welten

Projektdaten:

Titel:

Grenzerfahrungsweg

Ort:

Bildein

Zeitraum der Umsetzung:

1 Jahr, 2012

Zielgruppen:

Schulen und Kindergärten, Familien, kulturinteressierte und sportlich Aktive, Geschichtsinteressierte, TouristInnen

Ziel:

Die Gemeinde entlang des ehemaligen Stacheldrahtkorridors wollte die Kultur und Geschichte einer ehemals „unüberwindbaren“ Grenze aufzeigen und „Grenzerfahrungen“möglich machen.

Beteiligte/UmsetzerInnen:

Gemeinde Bildein; ???? und weitere ProfessionistInnen

Koordination und Durchführung:

durch Dipl. Päd. DI Hans Peter Killingseder – „Natürlich Lernen“

Kurzbeschreibung:

Der Grenzerfahrungsweg ist ein Wanderweg für Alt und Jung. Die erlebnisorientierten Stationen greifen historische, kulturelle und landschaftliche Gegebenheiten auf. Alle Stationen sind so gestaltet, dass sie für Kinder und Erwachsene interessant und anregend sind. Sie sollen ganz bewusst auch zum generationenübergreifenden Gespräch animieren.

Über eine Anzahl von eindrucksvollen Stationen, wie zum Beispiel:

  • Labyrinth
  • Bunker aus dem 2. Weltkrieg
  • Schützengraben
  • Grenzbrücke
  • Grenzwachturm
  • Spiel ohne Grenzen
  • Schwimmende Brücke…

wandern Sie zur österreichisch-ungarischen Grenze, überqueren dort die Pinka und spazieren am gegenüberliegenden Flussufer wieder zurück.

„Natürlich Lernen“ – Tiere und Pflanzen und Ihre/ihre Grenzerfahrungen

Tiere, Kleintiere oder Kleinsttiere benötigen für ihre Lebensentwicklung viel Zeit und Raum. Die Räume erstrecken sich auf das Wasser, den Boden oder die Luft. Manche benötigen dazu eine bestimmte Temperatur für ihre Entwicklung. Die Räume stellen scharfe Grenzen in den Entwicklungsstadien der Tiere, Pflanzen und Menschen dar.

Es gibt Tiere, die in beiden oder sogar drei Elementen zu Hause sind und Grenzen überschreiten. Hier einige Beispiele:

Die Laufeigenschaften des Wasserläufers und seine sportlichen Füße

Die Köcherfliegenlarve und ihr Zuhause, ihr Nachtflug als Schmetterling ohne Saugrüssel.

Die Wandlung einer Kaulquappe zur Echten Kröte – Erdkröte.

Das Wasser-Luftwesen einer Stechmücke und der männliche tanzende Schwarm in der Luft.

Der Hubschrauber in der Luft – die Pechlibelle, als Wurm in Pflanzenteile abgelegt.

Das Reptil im Wasser – die Ringelnatter, deren Fortbewegung einer idealen Wasserströmung entspricht.

Zusammenhänge: Eine Überzahl an Larven von Zuckmücken, Bremsen, Stechmücken, Schnecken, … spiegelt sich an der Anzahl der Vögel – vor allem Schwalben und Meisen gehen ans Werk. Die Schnecken dezimieren den Bestand an Blättern.

Die Entwicklung der Teichmuschel – von einem Parasit zu einer Perle!

Sonne und Schatten, Zufluss- und Abflussmenge, Temperatur des Wassers, Substrateintrag wie vor allem Phosphor,… sind wesentliche Faktoren im Kreislauf der Pflanzen- und Tierwelt. Die jeweiligen Höchstmengen zeigen Grenzen an - wie Grünalgen, Gehalt des Phosphors, Grad Celsius, Tiere, ...

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